Schmerzlinderung bei Rheuma und Arthrose

Was ist Rheuma?

Der Begriff Rheuma stammt aus dem Griechischen und bedeutet „fließender Schmerz“. Mediziner unterscheiden vier Gruppen von Rheuma: Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen, Weichteilrheumatismus, Stoffwechselerkrankungen wie Gicht sowie die Rheumatoide Arthritis. Der Volksmund meint mit Rheuma genau genommen die Rheumatoide Arthritis.

Die Rheumatoide Arthritis bezeichnet eine entzündliche Gelenkerkrankung. Die Entzündungen können alle Organe betreffen. Anfangs macht sich die Arthritis durch schmerzhafte Schwellungen und Morgensteifigkeit der Gelenke bemerkbar. Hinzu kommen teilweise Symptome wie Abgeschlagenheit und Schwitzen. Unbehandelt führt die Arthritis in wenigen Jahren zur Gelenkzerstörung oder zu Gelenkverformungen.

Als Ursache der Rheumatoiden Arthritis gehen die Mediziner von einer Autoimmunerkrankung aus. Neben einer Veranlagung können Faktoren wie Rauchen, Verzehr von rotem Fleisch und Schlafstörungen das Erkrankungsrisiko erhöhen.

Was ist Arthrose?

Bei Arthrose handelt es sich um einen Verschleiß des Gelenkknorpels. Der Knorpel wirkt wie ein Stoßdämpfer zwischen den Knochenenden. Gelenkflüssigkeit um den Knorpel herum mindert zusätzlich die Reibung zwischen den Knochen.

Bei beginnender Arthrose fasert die Oberfläche auf. Mit zunehmendem Schweregrad reicht der Knorpelschaden bis zum Knochen. Anlaufschmerzen bei Bewegung, später Schmerzen im Ruhezustand bis hin zur Versteifung und Entzündungen sind die Folge. Kaltes, feuchtes Klima und Belastungen verstärken den Schmerz.

Die Gelenkveränderungen können altersbedingt, durch regelmäßige Überlastung wie Sport und Übergewicht, Bewegungsmangel, Verletzungen oder Gelenkfehlstellungen entstehen.