Wasserbetten Vorurteile im Test

Was halten Sie von Wasserbetten? Sind sie Ihnen zu unsicher, ungeeignet bei Rückenschmerzen, zu unruhig oder bestehen aus zu viel Kunststoff? Gängige Wasserbetten Vorurteile haben wir unter die Lupe genommen:

1. Wasserbetten platzen

Droht ein Leck im Wasserbett? Zu den hartnäckigen Wasserbetten Vorurteilen gehört die Befürchtung, dass die Matratze platzen könnte. Keine Sorge, die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering. Ohnehin droht keine Überschwemmung. Was kann der Grund für ein Leck im Wasserbett sein? Minderwertiges Vinyl der Wassermatratze, eine schlechte Verarbeitung der Schweißnähte, mangelnde Pflege des Vinyls, Überalterung oder unsachgemäße Benutzung.

Ist das Malheur passiert, heißt es, Ruhe bewahren. Denn das Wasser sickert lediglich tröpfchenweise aus dem Leck – und von dort in die Sicherheitswanne. Sie haben also genügend Zeit, den Riss zu suchen und mit einem Wasserbett Flicken-Set professionell abzudichten. Danach können Sie das Wasserbett jahrelang weiterverwenden.

2. Zu teuer

Lohnt sich überhaupt der Kauf eines teuren Wasserbetts? Gemessen an der Haltbarkeit punkten hochwertige Wasserbetten mit einer Lebensdauer von ca. 15 Jahren. Der schwerelose Komfort bleibt dabei stets gleich, da sich im Wasser keine Liegemulden bilden. Im selben Zeitraum müsste eine herkömmliche Matratze bereits ersetzt werden. Einzelteile des Wasserbetts sind bei Bedarf austauschbar.

3. Hilft nicht bei Rückenschmerzen

Ist das Wasserbett gut für den Rücken oder nicht? Ein aussagekräftiger Wasserbetten Test der Stiftung Warentest existiert bis heute nicht. Nachweisbar ist dafür, dass sich das Wasser der Körperform anpasst und keine Druckstellen erzeugt. Gegner kritisieren, im Wasserbett läge der Rücken zu weich, so dass Verspannungen auftreten. Wie kann das sein? Wie bei jedem Bett bedarf es beim Wasserbett einer individuellen Abstimmung. Gute Fachhändler berücksichtigen bei der Ermittlung der Füllmenge und der Beruhigungsstufen die Körpergröße, das Gewicht, Schlafgewohnheiten und Erkrankungen.

Stimmt die Füllmenge, liegt der Rücken ergonomisch richtig, sind sich Wasserbett Experten einig. Die ergonomische Position entlastet die Wirbelsäule und die Muskeln. Als weiterer Pluspunkt für das Wasserbett wird die entspannende und schmerzlindernde Wirkung des erwärmten Wassers angeführt.

4. Besserer Schlaf fraglich

Schläft man im Wasserbett wirklich besser? Auch hierzu gibt es keinen wissenschaftlichen Wasserbetten Test. Doch was bedeutet überhaupt besser schlafen? Kurz gefasst könnte man sagen: zügig einschlafen, durchschlafen und ausgeschlafen aufwachen. Damit wir uns erholt fühlen, ist der Tiefschlaf entscheidend. Einzelne Matratzen Hersteller fanden heraus, dass sich im Wasserbett die Tiefschlafphasen verlängern. Begründet wird dieser Effekt damit, dass fast kein Auflagedruck entsteht. So stört nichts die Durchblutung des Gewebes und nächtliches Wälzen nimmt deutlich ab. Dadurch verläuft der Schlaf ruhiger und tiefer. Wasserbett-Liebhaber berichten darüber hinaus, dass das Einschlafen dank der entspannenden Wasserwärme leichter fällt.

5. Störende Wellen

Ein weiteres Wasserbetten Vorurteil beinhaltet die Vorstellung, dass bei jeder Bewegung eine Welle zur Partnerseite schwappt. In einem dualen Wasserbett mit Trennwand oder Trennkeil passiert Ihnen das nicht. Die Schaumstoff-, Luftkammer- oder Gel-Trennungen dämpfen die Bewegungen. Sie erlauben außerdem, die Wassermatratzen unterschiedlich zu temperieren. Daneben hängt das Schwingungsverhalten Ihres Wasserbetts von der gewählten Beruhigungsstufe ab. Je stärker es mit Vliesen oder speziellen Schaumstoffen innen beruhigt ist, umso weniger oder gar nicht schwingt es nach.

6. Wasserbett gluckert

Wassergeräusche sind bei den meisten Wasserbett Nutzern durchaus erwünscht. Rührt das Gluckern jedoch von zu viel Luft im Wasserkern her, lässt sich das Problem leicht lösen. Nach dem ersten Auffüllen der Wassermatratze werden mittels einer Entlüfterpumpe Luftblasen abgesaugt. Treten weiterhin Geräusche auf, verwenden Sie einfach erneut die Entlüfterpumpe oder füllen Luftbinder-Pulver ein. Ständige Luftprobleme in Verbindung mit Geruchsbildung deuten auf eine Verkeimung des Wassers hin. Eine jährliche Auffrischung des Wassers durch Konditionierer verhindert dies. Im Problemfall beseitigen starke Entkeimer die Bakterien.

7. Hohe Heizkosten

Damit das Wasserbett durchgängig die gewünschte Temperatur besitzt, entstehen in der Regel Heizkosten. Nur bei veralteter Technik verbraucht das Wasserbett unnötig Energie und verursacht hohe Heizkosten. Mit Hilfe eines Stromzählers können Sie zu Hause selbst einen Wasserbett Test durchführen. Ist der Verbrauch zu hoch, empfiehlt sich eine bessere Isolierung. Im Handel erhalten Sie etwa isolierende Auflagen und Bodenplatten. Oder Sie steigen auf ein energiesparsames Wasserbett um. Der Tradetion Shop bietet Ihnen zum Beispiel Wasserbetten mit energiesparsamer Isolit Technik und völlig stromfreier Isolit Zero Technik an. Wählen Sie dazu im Konfigurator die Energiespar-Optionen aus oder direkt ein Eco Wasserbett in der Rubrik „Standard Wasserbetten“.

8. Aufwendige Pflege

Die Pflege einer normalen Matratze beschränkt sich meist auf das Lüften. Ganz selten wird sie gereinigt. Wer in einem sauberen Bett schlafen möchte, ist in einem Wasserbett besser aufgehoben. Einziger Nachteil ist das etwas mühsame Abwischen der Vinyloberfläche mit Vinylreiniger. Bequemer geht es mit Hilfe eines Staubschutzes. Sei es in Form eines Cap Liners bzw. Top Liners oder einer ZIP Sicherheitswanne mit Staubschutzfunktion. Vinylreiniger und Konditionierer zur Wasserauffrischung enthalten zusätzlich Pflegesubstanzen, die das Vinyl geschmeidig halten und die Haltbarkeit verlängern.

9. Miefender Kunststoff

Wassermatratze und Sicherheitswanne bestehen aus einer Vinylfolie, die sich je nach Anbieter unterschiedlich zusammensetzt. Vorsicht ist bei einigen Billigprodukten aus Asien geboten. Hier können Füllstoffe, Farbstoffe  oder Weichmacher verarbeitet sein, die die Gesundheit gefährden. Wasserbetten Tests mit einer Liste empfehlenswerter Marken fehlen.

Auf der sicheren Seite sind Sie bei Wassermatratzen, deren Vinyl mit der ÖkoTex Klasse 2 oder sogar 1 ausgezeichnet ist. Schädliche Ausdünstungen sind hierbei ausgeschlossen.

10. Statik gefährdet

Hält die Statik einer Standard-Decke das Gewicht des Wasserbetts aus? Ja. Mit rund 800 kg wiegt ein Duales Wasserbett zwar mehr als ein gewöhnliches Doppelbett, allerdings verteilt sich das Gewicht über die Fläche. Bei ca. vier Quadratmetern Liegefläche lasten umgerechnet 200 kg auf einem Quadratmeter. Zum Vergleich entspricht dies dem Gewicht, wenn drei Personen auf einer Stelle stehen.

11. Unattraktives Design

Vollkommen unbegründet ist das Wasserbetten Vorurteil, sie seien optisch wenig ansprechend.  Zum einen ist die Vinylfolie unter dem Matratzenbezug und dem Spannbetttuch nicht direkt sichtbar. Zum anderen sind modernen Wasserbetten gestalterisch keine Grenzen gesetzt. Bei freistehenden Wasserbetten stehen etwa für das Podest zahlreiche Dekore zur Auswahl. Wasserbetten mit Bettrahmen veredeln Sie durch charaktervolles Massivholz oder elegante Polsterbezüge. Stoffe und Farben sind frei kombinierbar. Kopfteile in diversen Stilrichtungen verleihen dem Wasserbett dabei eine besondere Note. Im Trend liegen Wasserbetten in Boxspring Optik mit bequemer Einstiegshöhe, typischem Polsterbezug oder Volant und stilvollem Kopfteil.